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Freitag, 17. Februar 2017

Glutenfreie Rote Beete-Pancakes / Безглютеновые блины из свеклы

Noch ein paar Tage und dann geht‘s wieder los! Russische Butterwoche. Die nächste. Und ich habe von der letzten noch keine neue Pfannkuchen / Pancakes –Rezepte hier gestellt. Dann jetzt kurz und schnell. Bei meiner Suche nach glutenfreien Rezepten habe ich diese farbenfreue Variante entdeckt: Rote-Beete Pancakes  mit Buchweizenmehl. Schmeckt gut, aber nicht für die Butterwoche. Meine Familie war unzufrieden, alle wollten nicht glutenfrei, sondern normal / traditionell feiern. Gab es auch. Danach wollte ich wiederholen (für schöne Fotos), habe leider nicht geschafft. Deswegen stehen hier nur meine Instagram-Bilder.

Через пару дней опять масленица, а я еще не опубликовала новые блинные эксперименты с прошлогодней. Вот, исправляюсь. Так как дети "вылетели" из гнезда, потреблять обычные блины некому - нужно следить за весом и здоровьем (появилась особая чувствительность к глютену, продукты из пшеничной муки пришлось сильно ограничить). Таким образом для меня открылись новые горизонты - чистое экспериментирование с продуктами и технологиями. Одно из открытий прошлой масленицы - это блины из печеной свеклы с гречневой мукой. Вкус необычный. По виду - красивые блинчики, но традиционных никак не заменят.



Zutaten:
300 g Rote Beete
1 Ei
100 ml Joghurt
90 g Buchweizenmehl
20 g Orangeat (selbst gemacht)
Eine Prise Natron und eine Prise Salz
Öl oder Butter zum Backen
Frische Beeren, Saure Sahne oder Schlagsahne zum Servieren

Состав:
300 г свеклы

Mittwoch, 25. Januar 2017

Über alternative Möglichkeit, Grünkohl zu kochen. Vorschläge von den Gewinnern der ersten Grünkohl-Weltmeisterschaft / Первый мировой чемпионат по приготовлению кэйл - кудрявой капусты. Рецепты трех победителей

(c) mea culina

Spargel kennenzulernen und lernen zu mögen, das war für mich ganz leicht. Mit Grünkohl war eher nach dem Regel "Aller Anfang ist schwer": erst nach 12 Jahren in Deutschland wurde ich von einer abenteuerlustigen Freundin aufgefordert das grüne Gemüse endlich zu probieren. Liebe vom ersten Biss / Schluck (weil die Speise breiig war) wurde daraus nicht. Zum Glück war meine zweite Begegnung mit dem Grünkohl erst ein Jahr später und endete mit einem anderen Ergebnis. Kein Wunder: ich durfte den Wettkampf der Ersten Grünkohl-Weltmeisterschaft miterleben, die Kreativität der Köcher bewundern und sogar einige Kreationen probieren. 

Спаржу полюбить было просто. С кудрявой капустой было все гораздо сложнее. Первое знакомство состоялось через двенадцать лет после моего приезда в Германию. И то благодаря авантюрной смелости моей подруги - она вынудила меня попробовать традиционный вариант зеленой капусты с сосисками. Нельзя сказать, что это была любовь с первого укуса /глотка (традиционное блюдо выглядит как буро-зеленая каша). К счастью, вторая встреча с зеленым овощем - оказалась не просто удачной, но - подарком. Не удивительно, ведь мне удалось побывать на Первом мировом чемпионате по приготовлению кудрявой капусты (кэйла) в Ольденбурге.


Oldenburg. (c) mea culina

Über die Grünkohl-Weltmeisterschaft  in Oldenburg erfuhr ich zufällig. Als diejenige, die früher nur in Hauptstädten wohnte, und jetzt mein Wohnsitz auch nicht weit von einer Landeshauptstadt habe, stellte ich mir so vor: Köcher als Stars, Rampenlicht, abkühlende Distanz zu Publikum, Dresscode, Glanz und Glimmer. 

Информацию о чемпионате подкинул мне фэйсбук (он ведь очень продуманно подходит к подборке рекламы!). Как бывшая столичная жительница и актуальная - из почти метропольных окраин (Дюссельдорф-Кельн) я представляла себе это событие так: повара, как кинозвезды, софиты, вспышки фотокорреспондентов, охлаждающая всякий пыл дистанция к происходящему за плитой на сцене, дресскод, гламур и глянец.

Wanderpokal. Goldene Palme (c) mea culina

Samstag, 3. Dezember 2016

Kanarische Inseln. Grüne Soße / Канарские острова. Зеленый соус



Nicht alles lässt sich mitbringen, besonders, wenn ein nicht zu kurzer Flug bevorsteht: Keinen kleinen Oktopus aus dem großen Ozean, keinen Fisch und keinen Krebs. Fische und Meerfrüchte muss man auf den Inseln genießen. Zum Glück braucht man für eine kanarische Spezialität, die grüne Soße "mojo verde", keine Zutaten  von den Inseln zu schleppen. Ich kann nicht sagen, dass "papas arrugadas" überall auf Kanarischen Inseln mit dieser grünen Soße gegessen wird, da ich noch nicht alle Inseln von diesem Archipel besucht habe. Aber auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote bekommt man sie zu kleinen im Salzwasser gekochten Kartoffeln, die immer "papas arrugadas" genannt werden, nicht immer aber "arrugadas", sondern sehr oft ganz normale Pellkartoffeln sind.

Не все можно привезти с собой. Особенно, если возвращаться нужно на самолете - ни осьминога не взять, ни крабов, ни криля. Но есть на островах такая замечательная "вещь", как зеленый соус "мохо верде". Для него все составляющие продукты можно найти повсюду. Нельзя сказать, что этот соус подается на всех островах к особой картошке, называемой "папас арругадас", так как я посетила только три из них. Но за Тенерифу, Гран Канариа и Ланцероте я ручаюсь. Впрочем, на последнем более популярен красный соус.


Mittwoch, 23. November 2016

Eingelegte scharfe Miniaubergienen / Острые фаршированные мини-баклажаны


Miniauberginen in einem türkischen Gemüseladen waren reine Verführung für mich. Ich kaufte, wusste aber nicht, wozu. Zum Glück entschied ich, auf  Schwarmwissen von Hausfrauen, Kochgenies und Weltbummler zurückzugreifen. Dabei entdeckte ich eine arabische Spezialität Makdous (oder Libanesische?), eine Art gefüllte  Auberginen in Olivenöl einlegen,  und wie man diese Speise zubereitet. Dank dieser Angelegenheit lernte ich  den Blog "Love My Kitchen" von Hanan kennen.



Покупать овощи в турецкой овощной лавке - это вводить себя в искушение. Всегда. Но иногда особенно - когда глаз падает на пушистую айву или свежую зелень. Этой осенью я не смогла оторвать глаза от миниатюрных баклажан (самый большой все равно меньше моей ладоне), не сдержалась и купила. Но что с ними делать? К счастью, есть социальные сети, а в них - отзывчивые и многознающие люди. Благодаря им я узнала, что такое макдус - арабское блюдо, острые фаршированные мини-баклажаны, маринованные в оливковом масле.



Freitag, 6. November 2015

Flammkuchen. Malerisch bunt




Ich weiß es nicht mehr, wie ich auf die Idee kam, bunte Kartoffeln im Garten zu pflanzen. Aber ich kann mich genau erinnern, wann ich zum ersten Mal ein paar Kartoffeln in die Erde steckte: Mein Sohn war zehn und er hatte keine Ahnung, wo und wie die Erdäpfel  wachsen. „Wie Nudel und Reis. Am Baum“…



Irgendwann kauften wir Saatkartoffel im Internet bei einem Bio-Laden-Versand. Und wenn man schon Geld ausgeben muss, dann sollte man unbedingt etwas Schönes, Außergewöhnliches kaufen. Deswegen: Blauer Schwede und Rote Burgunder.  Und klar, man muss dann, nach der Ernte, etwas auch Außergewöhnliches daraus  zu kochen.

Freitag, 30. Oktober 2015

Mangoldsuppe mit Hülsenfrüchten



Ich mag Mangold als Zierpflanze. Die bunten Blätter mit roten, gelben und auch rosa Stielen verschönern meine Blumenbeete und auch meinen Gemüsegarten. Für den Küchenzweck würden uns zwei-drei Pflanzen reichen, also haben wir dann einen schönen Überschuss. Deswegen bin ich immer auf der Suche nach Mangoldrezepten. Und wenn ich eins finde, dass das noch dazu meiner Familie gefällt, dann bin ich überglücklich. 


Letzten Sommer fand ich ein Rezept für Mangold-Suppe beim KüchenKitchen-Blog. Ich kochte nach. Das war ein voller Erfolg. Die Suppe stieg ganz schnell zu den am häufigsten gekochten deftigen flüssigen Gerichten in unsere Familie auf. 
Aber ich muss auch ehrlich sein. Das Rezept wird immer wieder verändert. Schon am Anfang war so. Ich hatte keine Prise Safran Zuhause, so nahm ich eine Prise Kanarische Safran (die getrocknete orangefarbene Röhrenblüten der Färberdistel (Carthamus tinctorius)). Und statt Alblinsen nahm ich ganz gewöhnliche…
In diesem Sommer ging ich noch viel weiter, wir hatten auch den Überschuss an Bohnen (ich habe immer wieder verpasst, noch grüne Bohnen, die man mit Schoten essen konnte, aufzulesen (oder sagt man „zu pflücken“?). So kochte ich die Mangold-Grüne-Bohnen-Suppe, und noch später  Mangold-Dicke-Bohnen-Suppe. Dann las ich in einem Blog, dass Tagetes-Röhrenblüten auch ganz schöne Farbe und Aroma geben können, habe ich mit denen probiert. Diese Variation klappte auch prima. 


Zur Variation mit Linsen mache ich kleine Knoblauch-Croutons aus Roggen-, Dinkel- oder Vollkornbrot und serviere die Suppe mit Feta-Würfel. Die Bohnen-Variation kann man  ohne  Croutons und auch ohne Käse essen, eben vegan.

Herzhafter Kuchen mit Kürbisblüten nach griechischer Art




Nach dem ersten Bodenfrost verstand ich: meine Kürbispflanzen mussten weggeräumt werden. Ich fand aber Schade, die Knospen oder Fruchtknoten, die schönen großen Blüten einfach auf den Komposthaufen zu werfen. Das Problem ist: Keiner bei uns Zuhause mag frittierte Blüten,  und ein anderes Rezept kenne ich nicht. Zuerst legte ich sie zur Seite und schrieb einen Hilferuf beim Facebook. Eine Freundin (die Künstlerin) schlug mir vor, die Pflanzenteile in Glyzerin einzulegen und danach in einen Kunstobjekt zu verwandeln.  Eine andere (die abenteuerlustige Weltbummlerin) schenkte mir ein griechisches Rezept. Sie sagte, statt Souvenirs bringt sie  immer Rezepte aus ihren Reisen nach Hause mit. 
Das war am Sonntag, zum Glück hatte ich fast alle Zutaten Zuhause (nur statt Sahne nahm ich Creme Frech). Der ofenfrische Kuchen verschwand im Augenblick (wurde verschlungen), die Kinder waren zufrieden, ich war bereichert auf ein neues schönes Rezept. Alles klappte bestens. 


Für den Teig:

2 Glas Mehl 
1 Ei 
1 Eigelb 
3 EL Olivenöl 
Etwas kaltes Wasser und wenig Salz 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Ravioli mit Mangold-Käse-Füllung




Ich mag Mangold, das schöne Blattgemüse. Ich mag nicht den bleichen weißen, sondern den bunten Mangold mit roten Stielen, die den Blutgefäßen ähneln. Ich schätze ihn als ein Schmuckstück in meinem Blumenbeet, nein, noch mehr - als ein echtes Kunstwerk der Natur.

Ich mag ihn in früherer Morgenstunde fotografieren, wenn die Blätter noch von silbernem Wassernetz bedeckt sind. Ich mag den Mangold am Abend gegen den Sonnenschein fotografieren.  Aber irgendwann, genau gesagt – nach dem ersten Frost – ist Schluss mit dieser Schönheit. Das ganze Gemüse „Mangold“ muss geerntet und gegessen werden.

  
Wenn der Mangold geerntet ist, dann kriege ich ein echtes Problem: keine außer mir mag ihn essen. Und immer im November-Dezember muss ich etwas Neues ausdenken, kreativ in der Küche sein, damit meine Familie zufrieden wird.

Donnerstag, 28. November 2013

Russische Gemüsesuppe: Borschtsch. Die Vegetarische Version / Борщ, вегетарианская версия





Diese Suppe ist schon zur Ikone der russischen Küche geworden, zum russischen Markenzeichen. Warum? Jeder, der sich schon mal mit den Essgewohnheiten der Russen befasst hat, weiß, was Borschtsch ist. Sogar dann, wenn er noch nie einen gegessen hat. Als in Düsseldorf eine riesige Ausstellung der französischen Impressionisten und der russischen Avantgarde aus vier russischen Hauptmuseen eröffnet wurde, kochte ein deutscher Katering Borschtsch, zum Einklang sozusagen. Oder für die  Atmosphäre. Der Duft erfüllte das Museum, er klang wie eine russische Hymne, pardon, roch. Der Borschtsch roch richtig, sah aber ganz anders aus. Übrigens wagte ich es damals nicht zu probieren: die Dissonanz war zu groß. Keiner aus dem Museum und keiner vom Katering hatte sich überlegt, ob die Ikone der russischen Küche zu den Ikonen der russischen Kunstavantgarde überhaupt passte. Der Borschtsch ist wie Umgangsprache, er darf sich nicht in den Palästen breit machen. Er gehört auf die Straße, auf den Markt.

Можно сказать, борщ - это икона русской кухни (по-крайней мере, так он воспринимается в Европе, среди тех, кто не досконально изучил кулинарный вопрос). Почему? Во-первых, едва знакомые с русской культурой уже знают, что это за суп такой. Даже те, кто его не едал никогда. Во-вторых, понятие Советский Союз прочнее укоренилось в сознании, мало кто отчетливо понимает, какие нации живут в молодых образовавшихся после распада странах, у всех есть некий ментальный знак равенства Россия - страна Советов - русские - борщ.
Сначала случай: несколько лет назад в ведущем художественном музее Дюссельдорфа (Германия) открылась выставка французского импрессионизма и русского авангарда из собраний четырех главных российских музеев (два из Петербурга и два из Москвы). Как созвучие немецкий кэйтеринг предложил публике в музейном кафе ничто иное, как гастрономическую икону - борщ. Как созвучие. Или как атмосферу, так сказать. Ну и результат: в залах с картинами Моне и Мане, Кандинского и Лентулова витал аромат борща. Это звучало как русский гимн, пардон, не звучало. а пахло. Честно сказать, не пробовала. Для меня запах борща представлял собой такой диссонанс к выставке, что хотелось убежать куда подальше, а не хвататься за ложку. Никто из музейщиков не задумывались, а соответствует ли русская гастрономическая икона иконам авангардным...

Montag, 4. November 2013

Usbekischer Tomaten-Salat




Wie kann man alles rechtzeitig schaffen? Ich habe den letzten „Tomaten-Photoshooting“ Mitte Oktober gamacht, wollte, eigentlich, sofort posten. Augen zu, Augen auf – es ist schon November, es regnet und es ist kalt. Wer will noch den kalten Tomaten-Salat in dieser Zeit?

Aber trotzdem. Ein bisschen Farbe, Sonne, das schadet nicht. An einem warmen Tag im Oktober machte ich diesen wundervollen usbekischen Salat. In Usbekistan nennen die Leute ihn „Atschik oder Atschischuk“, machen nur aus einer bestimmten Sorte Tomaten, süß uns saftig. Ich nahm die Sorten „Ochsenherz“ und „Black Russian“.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Marinierte Pilze mit Italienischen Kräutern





An einem sonnigen Tag fand ich viele Gold-Röhrlinge unter Lärchen. Zuerst wusste ich nicht, dass da die Pilze aus der Familie Schmierröhrlinge waren, ich habe diese Spezies noch nicht gesehen. Zum Glück gibt es mobiles Internet, sogar im Wald. Ich schlug beim Google nach, fand die passende Bilder und Beschreibung und sammelte alle hübsche kleine Pilze.
Die Gold-Röhrlinge waren einfach wunderschön! Ich musste unbedingt die Pilze so zubereiten, dass es sogar im Gericht ihre Schönheit zu Geltung kommen konnte. In Salz einlegen, wie ich am besten mag, konnte ich nicht, dafür war nicht die richtige Menge da. In einer traditionellen Marinade einlegen wollte ich auch nicht (mag keinen Essig). Da entschied ich mich für etwas neues, und zwar „marinieren mit italienischen Kräutern und Olivenöl“.
Ein richtiges  Rezept hatte ich nicht, aber eine Freundin von mir, bei der ich marinierte Champignons probierte, meinte, nichts leichter als das: Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Basilikum, Thymian, Pfeffer, Salz…

So marinierte ich dann die Gold-Röhrlinge.

Montag, 14. Oktober 2013

Russische Pilzsuppe, vegetarisch



Ich war fast den ganzen Monat weg, konnte nicht bloggen. Ich hatte überhaupt keine Zeit zu schreiben, kaum zu fotografieren. Nein, nicht verreist. Da hatte ich andere Gründe: erstens, die Arbeit, zweitens, die Pilze. Nach dem sehr nassen Wetter in September, kam die Sonne und Wärme im Oktober, und dann kamen die Pilze. 


Ich bin verrückt nach Pilzejagd. Schon seit meiner Kinderzeit. Pilze essen mag ich nicht besonders. Pilze putzen hasse ich, aber mache immer selber, weil es wenig Leute gibt, denen ich vertrauen kann. Pilze putzen und verarbeiten – das ist eine harte Strafe für meine Pilzjagd-Sucht.
Seit Ende September ich war dreimal im Wald. Genau deswegen verbrachte ich fast die ganze meine freie Zeit mit Pilzen in der Küche. Ich habe die gekocht, gebraten, mariniert, eingelegt. Meine Familie musste irgendwie das mitmachen, brav jeden Tag Pilze essen: die pürierte Pilzsuppe und die Steinpilzpasta, die gebratene Pilze und die Teigtaschen mit Pilz-Gemüse-Füllung.
Jetzt versuche ich eilig, alles zu „dokumentieren“ (bevor ich wieder auf Hallimasch-Jagt gehe!).


Freitag, 13. September 2013

Tomaten Shooting II: Tarte mit glasierten Cherry-Tomaten




Schon wieder: erst die Bilder schießen, dann die Früchte essen. (Und dann die „Früchte ernten – ob unter denen die Fotos oder die Speise gemeint sind). Der erste Shooting s. hier
Diesmal waren die Tomatensorten: Gartenperle und Yellow Stuffer. 
  
Ich lese viele Foodblogs, und ich weiß nicht mehr, wo genau ich eine Tarte mit karamellisierten Tomaten sah. Zuerst dachte ich mir bei dem kochtopf, aber es war nicht der Fall.  
Dann recherchierte ich einfach im Internet, fand nur eine Beschreibung. Glasierte Cherry-Tomaten als Beilage zu Loup de mer. Leider schrieb ich nicht auf, auf welcher Seite ich das Rezept fand.

Zutaten

Dienstag, 10. September 2013

Zucchini-Kaviar: Oder Crème? Oder Dip?





Auf einmal es ist zu viel: grüne Zucchini, helle hübsche Ufo-Kürbisse reifen im Garten jeden Tag. Man muss daraus etwas machen. Und da jetzt alle über den Confit schreiben, wollte ich auch was passendes zu diesem Thema posten. Ich kann aber nicht. Nie gemacht. Deswegen schreibe ich jetzt  einen Beitrag über Zucchini- nicht Confit, sondern Kaviar.
In Russland, oder in der Ukraine wird das Gericht ein bisschen komisch „Zucchini-Kaviar“ genannt. Ironisch, fast sarkastisch. Kaviar, ein „Russian Brand“  ist ein besonders teures Produkt. In jene Zeit gab es keine einzige Dose zu kaufen, für einfache Leute war Kaviar unauffindbar, unzugänglich, unvorstellbar. In jene Zeit waren alle Läden voll mit den billigen „Zucchini-Kaviar“-Dosen, dem Futter von Studenten und „freilaufenden Männern“.

Aber: Wenn man selbst solchen Kaviar oder Crème oder Dip zubereitet, dann kriegt man etwas ganz feines.

Montag, 9. September 2013

Ein echt russisches Thema: Wodka und Salzgurken




Bei uns waren in Sommer ganz viele Gäste. Sie waren nett, sie brachten alle etwas mit. Es ist ganz leicht zu raten, was für Mitbringsel hatten die da. Wodka. Wodka aus Sibirien. Wodka aus Weißrussland. Wodka aus Moskau. 

Wir sind zu richtigen..., nein nicht Trinkern, sondern zu richtigen Sammlern geworden. Jetzt haben wir eine schöne Kollektion unterschiedlichen Wodka Flaschen. Irgendwann im Winter machen wir  vielleicht Wodkaprobeabend. Dann koche ich Rassolnik, eine passende Suppe zu dieser Gelegenheit.


Kurz dazu:

Wenn viel Wodka am Abend getrunken wird, dann ist einem am nächsten Morgen ganz schön übel. Man verflucht den Tag, an dem er überhaupt Licht der Welt erblickt hat. Die Deutschen sagen: Klar. Kater, kennt doch jeder. Die Russen nennen das Pochmel'je. Und kennen ganz viele Hausmittel dagegen, zum Beispiel, Rassol. Das bedeutet Salzlake auf Russisch. Klingt so, als ob Russen, wenn sie morgens einen Kater haben, einfache Kochsalzlösung hinunterschlucken würden. Nicht ganz.

Montag, 26. August 2013

Kanarische Inseln. Blaue Schwede wie Papas Arrugadas / Канарские острова. Картофель как "папас арругадас"





Ich habe viele Pläne, aber wenig Zeit. Wenn ich mehr Zeit hätte, dann würde ich noch regelmäßig aus einem oder anderem Kochbuch etwas kochen, über Reise schreiben, noch mehr fotografieren, Fotos bearbeiten usw. Die Zeit ist leider knapp. Vielleicht irgendwann später.

Aber über Papas Arrugadas möchte ich gern jetzt schreiben. Das Rezept fand ich in einem dünnen Heftchen, das Heftchen in einem Souvenirladen, der Laden an einem Ort auf Teneriffa. Ich kaufte das Buchlein nicht, ich machte mir Fotos dessen Seiten mit meiner Kamera.

Если б у меня было больше времени, то я бы еще чаще фотографировала, еще затейливее готовила, еще с большим энтузиазмом писала. Но - времени мало, поэтому - все бегом, все бегом. Но вот про канарскую картошку нельзя было не написать. Рецепт найден в книжке, книжка в сувенирном магазине на Тенерифе. От скуки я ее просто перефотографировала (немного стыдно признаваться, но, что делать!)


Was ist das, Papas Arrugadas?

Sonntag, 25. August 2013

Tomaten-Shooting: Bevor die Schönheit dem Dip geopfert wird



Gestern verbrachte ich einige Stunden mit meiner Fotokamera im Garten: ich arrangierte für die geernteten Tomaten einen richtigen Fotoshooting. Hintergrund wurde ausgesucht, trockene Blätter gesammelt und frische Blumen gepflückt. Es wäre zu schade, die ganze Schönheit einfach zu verarbeiten.

An meinem Fotoshooting nahmen folgende Sorten teil:

Yellow Stuffer – eindrucksvolle amerikanische Sorte,
Black Russian, und eine (deren/dessen??) grüne Mutation,

Die grüne Mutation von der Sorte "Black Russian"

Tamina – einfache runde rote Tomaten,
Black Cherry,