Ich
war fast den ganzen Monat weg, konnte nicht bloggen. Ich hatte überhaupt keine
Zeit zu schreiben, kaum zu fotografieren. Nein, nicht verreist. Da hatte ich
andere Gründe: erstens, die Arbeit, zweitens, die Pilze. Nach dem sehr nassen Wetter
in September, kam die Sonne und Wärme im Oktober, und dann kamen die Pilze.
Ich
bin verrückt nach Pilzejagd. Schon seit meiner Kinderzeit. Pilze essen mag ich
nicht besonders. Pilze putzen hasse ich, aber mache immer selber, weil es wenig
Leute gibt, denen ich vertrauen kann. Pilze putzen und verarbeiten – das ist eine
harte Strafe für meine Pilzjagd-Sucht.
Seit
Ende September ich war dreimal im Wald. Genau deswegen verbrachte ich fast die
ganze meine freie Zeit mit Pilzen in der Küche. Ich habe die gekocht, gebraten,
mariniert, eingelegt. Meine Familie musste irgendwie das mitmachen, brav jeden
Tag Pilze essen: die pürierte Pilzsuppe und die Steinpilzpasta, die gebratene
Pilze und die Teigtaschen mit Pilz-Gemüse-Füllung.
Jetzt
versuche ich eilig, alles zu „dokumentieren“ (bevor ich wieder auf
Hallimasch-Jagt gehe!).

