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Freitag, 5. April 2013

Gekochtes Fleisch nach kasachischer Art



Einmal kam mein Sohn zu mir und fragte mich, ob ich für ihn so ein Gericht kochen könnte. „Ich weiß nicht", sagte er, „wie das heißt, aber da sind Fleisch, viel-viel Zwiebel und Teig…“ (Vor kurzem verwandelte er sich in einen Zwiebelfan). Ich verstand sofort, was er damit meinte. Mama ist immer bereit jeden Wunsch des eigenen Sohnes zu erraten, zu verstehen und zu erfüllen.

Es war aber nicht so leicht, weil mein Junge „Besbarmak“  meinte.

Montag, 11. Februar 2013

Salat „Taschkent“





Manche mögen exotisches Essen.  Sehr oft wird „japanisches“  oder „chinesisches“ gemeint. Komischer Weise ist es sehr leicht, diese Exotik mitten in Europe zu erleben, sogar Zuhause selbst zu kochen. Zum Beispiel: Für Sushi braucht man Nori (getrockneter und gerösteter Seetang) und  gesäuerten Reis, für Wok ist eine Pfanne nötig, für Jiaozi  … Fast alles lässt sich finden, hier, mitten in Europa.   Fast! Der Salat „Taschkent“, den ich besonders mag, wird hier in Deutschland zu reiner Exotik: Man findet ihn in keinem Lokal, man kauft die Hauptzutat nirgendwo. Deswegen habe ich Samen in Asien bestellt und in meinem Garten dieses seltene Gemüse, grünen „margelaner“ Rettich  angebaut.


Zutaten:
Margelaner Rettich 500-700 g
Lammfleisch 300 g

Sonntag, 18. November 2012

Herzhaft, würzig – nach georgischer Art


Habt ihr bemerkt, im Spätsommer und Herbst schmecken Tomaten, Auberginen und Paprika etwas anders, intensiver, authentischer, frischer? Kein Wunder, sie wurden uns nicht aus Argentinien geliefert oder noch irgendwoher, sie wurden nicht in einem Gewächshaus kultiviert, sondern unter freien Himmel im sonnigen Süden. Bei mir im Garten auch – die Tomaten und Paprika. Leider nicht die Auberginen: in diesem Jahr habe ich nur zehn Blüten und ein paar Früchten (groß wie Ei) auf meinen Auberginen-pflanzen gekriegt...

Wenn alles so schmeckt, ist  die höchste Zeit etwas südländisches zu kochen, zum Beispiel, georgische Gemüse-Hammelfleisch eintopf namens Tschanachi.